Über

Meditation



In der universellen Meditation
kommt laut Anandajay
das Licht des Seins
zum Leben
in Form von
einer Umarmung durch das Wahre,
er nennt dies
- the touch of being -

Das -Sein-
ist in jedem Menschen vorbehaltlos anwesend
und ist erfahrbar, wenn du dich
für das, was ist, öffnest.

Wenn du in diese Empfänglichkeit einlässt,
was wirklich da ist,
kommt das ich-bezogene Wollen
zur Ruhe.
Dann entsteht Raum
für ein anderes Erleben,
für ein anderes Bewusstsein,
für das ‚magische’ Andere.

In dieser Offenheit
entstehen mühelos Einsichten
aus denen wesentliche Veränderungen
von selbst hervorgehen.

Meditation ist dazu da,
die Verbindung mit deinem Wesen
zu fühlen und zu erfahren,
zu nähren und zu feiern.


Die ganze Schöpfung
entsteht aus dem selben Lebensbrunnen
und ihre Energie
ist in und hinter allem anwesend.

Wenn du dich für diesen spirituellen Brunnen öffnest
wird das -Sein-,
der universelle Mutterschoß aller Existenz,
zugänglich.

Dieses -Sein-
ist nicht an Bedingungen gebunden,
sondern ist ein universelles Geburtsrecht:
das ist der Ausgangspunkt der Universellen Meditation.

Meditation
entspringt von selbst
aus Respekt
vor dem was -ist-.


Du
bist dabei der Mittelpunkt,
denn ohne dich
ist kein Erfahren möglich.

Meditation
ist dann auch die Einladung
alles was du bist
dasein zu lassen.

Wenn alles sein darf,
entsteht von selbst Frieden.
Dann gibt es keinen Streit der Polarität.

Diese Gewaltlosigkeit
ergibt eine Freiheit und eine Weite,
in welcher die Essenz wie eine aufgehende Sonne
von selbst zum Vorschein kommt.

Wenn du öfter in innerem Frieden verweilst,
stellt sich die Frage,
ob das Wesentliche
dich beeinflussen darf.


Bist du bereit,
deine Ausrichtung auf das -Ich- loszulassen
und dich durch das Licht des ‚magisch anderen’
führen zu lassen?

Du erfährst dann, dass Meditation
keine Übung sein kann,
in der du dich auf Details richtest,
denn dadurch verlierst du die Ganzheit die du bist.

Durch diese Einsicht
fällt die Anspannung des Willens weg.
Dann darf alles wieder -sein-,
und deine Essenz ist wieder erfahrbar.
Wenn du in diesen Prozess der Meditation
Einsicht erhalten hast
und dein Vertrauen in das Wesentliche zugenommen hat,
entsteht ein offenes Bewusstsein.

Universelle Meditation ist die Einladung,
aus dieser Offenheit heraus
Kontakt aufzunehmen
mit dem -Sein- als spirituellem Grund deiner Existenz.


Meditation
ist dann deine respektvolle Ode
an dich selbst und an die ganze Schöpfung.
Liebevoll, hier und jetzt.

Durch Meditation
kommst du, indem du loslässt, was du nicht bist,
wieder in die Mitte (medi)
dessen, was in jedem anwesend ist.

Frieden schließen
mit dem was ist und mit dem, was du erfährst,
ist immer wieder Ausgangspunkt.
Denn nur aus diesem Frieden heraus
kann wirklich losgelassen werden.

Alles was du erfährst,
erfährst du, weil du Mensch bist und in einem Körper wohnst.
Dein Körper ist der Garten deines Erfahrens
und fungiert als Tor zum Wesentlichen.

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