Anandajay



Anandajay (Cor Thelen, 1955)
fühlt sich seit seiner Kindheit
auf eine natürliche Weise
mit dem spirituellen Gefühl
der Ganzheit, des Einseins, verbunden.

Seit seinem zehnten Lebensjahr
beschäftigt er sich mit Selbsterforschung und Yoga.
Er suchte sowohl in den christlichen als auch buddhistischen
und hinduistischen Traditionen
nach einem Erkennen seiner inneren Erfahrung.

Er zog sich ein Jahr in die Ruhe Finnlands zurück
um den Inhalt aller Begriffe
die in sein Bewusstsein kamen,
auf ihren wirklichen Wert zu untersuchen.

Er fühlte sich schon immer
zur indischen Kultur hingezogen.
Er reiste dort viel
und lebte dort einige Jahre alleine
in Himachal Pradesh.

Menschen wie
Sri.J.Krishnamurti, Sri Nisargadatta und Sri Ramana Maharshi
haben ihn in seiner Selbsterforschung
stark bestätigt und unterstützt.

Anandajay
gibt seit 1979 Satsang,
vorher unter dem Begriff Jnanayoga,
und er ist Autor verschiedener Bücher.

Ab 1986 hatte er,
zusammen mit seiner damaligen Frau,
ein viel besuchtes Yogazentrum in der Stadt Groningen.
In 1991 und 1994 wurden ihre beiden Töchter geboren.

In 1990 begann Anandajay für Yoga- und Meditationsdozenten
Schulungen zu geben,
wobei er sich vor allem auf die
Reintegration der Spiritualität richtete.

Dies führte zum Entstehen des
‚universellen Yoga’,
welches jetzt eine anerkannte Ausbildung ist,
und zur ‚universellen Meditation’.

Der Begriff ‚universell’
wurde gewählt, um anzugeben,
dass Wesentlichkeit für jeden, immer und überall,
bedingungslos zugänglich ist.

In 1995 entstand ein Retreat- und Ausbildungszentrum
in einem großen Bauernhof außerhalb Leens,
eines Dorfes im Nordwesten von Groningen.
Das Yogazentrum in Groningen wurde zwei Jahre später
einer Schülerin übertragen.

Im Alter von 43 Jahren wurde ihm
während einer Meditation
der Name Anandajay zugerufen.
Dies bedeutet frei übersetzt sowohl
-Segnungen des Herzens- als auch –Hingabe-.

Das Annehmen dieses Namens
ging einher mit einem unermesslichen Gefühl von Licht und Weite,
das ihn tief berührte und innerlich mit enormer Stille erfüllte.
Diese Erfahrung nennt er 'The Light of Being'.

Seither
bringt er alles,
was er mit anderen teilen möchte,
in seinen Zusammenkünften unter dem Titel
‚Zuneigung durch Einsicht’ zusammen.

Kennzeichnend
für Anandajay’s Umgang ist,
dass er dich immer wieder erfahren lässt,
dass das Wesen des Daseins ganz einfach und völlig ungekünstelt ist.

Seit seiner Ehescheidung in 2002
wohnt er in den Wäldern der ostbelgischen Eifel.
Für die Zusammenkünfte ‚Zuneigung durch Einsicht’
kommt er stets in die Niederlande.

Sein Schwerpunkt bildet
das intensive Arbeiten mit Menschen.
Das findet er wichtiger als einmalige Begegnungen
mit großen Gruppen wie etwa bei Satsangs.

So können mehr Möglichkeiten
für einen tiefen persönlichen Kontakt entstehen,
statt in Gleichgesinntheit stecken zu bleiben.

Das Bedürfnis von Schülern
nach weiterreichender persönlicher Begleitung
oder um mit der Intention von 'The Light of Being'
zu leben und zu arbeiten,
stimulierte ihn, verschiedene intensive Programme zu entwickeln.

Eine seiner Schülerinnen
hat in 2005 in dem Weiler Hergersberg
für ihn das Gästehaus ‚Lighthouse’ errichtet,
so dass er dort seine Retreats (Einkehrtage) und intensiven Programme geben konnte.

In den Jahren danach ließen sich mehrere Menschen
rundum Anandajay und dem ‚Lighthouse’ nieder
und wurde das ‚Lighthouse’ zunehmend intensiver genutzt,
zum Beispiel für die monatlichen ‚Light of Being’-Wochen.

Anandajay wohnt in einem Tal, das ein Naturgebiet ist.
In 2007 kaufte eine andere Schülerin das einzige andere Haus
in diesem Tal, 200 Meter neben Anandajay.
Sie stellt dieses ‚Buddha’-Haus ganz, und so lange Anandajay dies wünscht,
für seine Arbeit zur Verfügung.

 

Das ‚Lighthouse’ in Hergersberg wurde schliesslich
auf Wunsch der Gründerin durch Anandajay übernommen,
denn sie wünschte dieses Haus ganz an ihn
und die Besucher zu übertragen
und selbst eine längere Besinnungsperiode
unter seiner Begleitung einzugehen.

Im Sommer von 2007 begann Anandajay mit den 'Light of Being'-Initiationen.
Diese Initiationen gibt Anandajay an Schüler, die schon längere Zeit intensiv von ihm begleitet werden
und die, aus der Verbundenheit mit ihm, an andere weitergeben wollen,
was sie so berührt hat. (link maken)

Im September dieses Jahres wurden
Anandajay’s Zusammenkünfte ‚Zuneigung durch Einsicht’
von den verschiedenen Orten in den Niederlanden
in das Zentrum ‚De Vuurvlieg’in Nijmegen verlegt.

Die Lebens- und Arbeitsräume,
die durch alle diese Ereignisse entstanden sind,
bilden eine warme und klare Basis,
in welcher Anandajay,
aus Dankbarkeit für den spirituellen Wert des Menschseins,
immer wieder die spirituelle Verbindung mit seinen Schülern aufnimmt.

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