Anandajay (Cor Thelen, 1955)
fühlt sich seit seiner Kindheit
auf eine natürliche Weise
mit dem spirituellen Gefühl
der Ganzheit, des Einseins, verbunden.
Seit seinem zehnten Lebensjahr
beschäftigt er sich mit Selbsterforschung und Yoga
und versuchte so die tiefere Wahrheit des Lebens zu verstehen.
Am Ende seines fünfzehnten Lebensjahres
wurde ihm klar, dass er sich nur noch
den spirituellen Werten des Lebens widmen möchte.
Dieses Verlangen war so groß, dass er das Gymnasium verließ
um sich vollständig
mit dem Leben, Gott, inneren Frieden, der Existenz
und dem tieferen Bewusstsein beschäftigen zu können.
In der Natur spürte er
die organische Seite seiner Lebensphilosophie.
Für seine religiösen Gefühle
suchte er sowohl in den christlichen als auch buddhistischen
und hinduistischen Traditionen
nach einem Erkennen seiner inneren Erfahrung.
Mit achtzehn Jahren zog er sich ein Jahr
in die Ruhe Finnlands zurück
um den Inhalt aller Begriffe
die in sein Bewusstsein kamen,
auf ihren wirklichen Wert zu untersuchen.
Zwischen seinem zwanzigsten und dreißigsten Lebensjahr
nahm er Teil an verschiedenen Yogaausbildungen in den Niederlanden
und reiste viel durch Indien.
In Indien hatte er tiefgreifende Begegnungen
mit vielen spirituellen Lehrern
und lebte für längere Zeit alleine im Himalaya..
Ab 1979 begann er sowohl in Indien als auch in den Niederlanden
Satsang zu geben
unter dem Namen Jnana-Yoga.
Menschen wie
Sri J.Krishnamurti, Sri Nisargadatta und Sri Ramana Maharshi
haben ihn in dieser Zeit
in seiner Selbsterforschung stark bestätigt und unterstützt.
Als er 27 Jahre alt war ging er zu Sri. S. Sundaram
von welchem er individuell zum Yogalehrer und Yogatherapeuten
ausgebildet wurde.
Die tiefgehende tägliche Zusammenarbeit und Gespräche mit ihm
brachten eine besondere Beziehung zuwege.
Nach einiger Zeit teilte Sri. S. Sundaram Anandajay mit
er solle in den Westen zurück gehen,
weil es wichtig wäre um da seinen Unterricht
weiter zu gestalten und zu verbreiten.
Anandajay nahm diese Aufforderung demütig an.
Nach dieser langen Zeit
der Hingabe an die tieferen Werte des Lebens,
voller Selbsterforschungen,
Zurückgezogenheit in die Stille und Natur,
und vielen ermutigenden Begegnungen,
widmete Anandajay sich ab dann völlig
an die Übertragung seiner spirituellen ’Lebensarbeit’.
Er kehrte wieder zurück in die Gesellschaft,
um dort mittels seiner gewonnen Einsichten
dienstbar sein zu können.
Er heiratete und hatte zusammen mit seiner Frau
ab 1985 ein viel besuchtes Yogazentrum
in der Stadt Groningen in den Niederlanden.
Seine Frau übernahm die meisten Yogakurse
und Anandajay richtete sich hauptsächlich
auf den Jnana-Yoga, Meditation und Kontemplation
und auf das Verbinden aller gegebenen Kurse mit seiner Lebensphilosophie.
In 1991 und 1994 wurden dann ihre beiden Töchter geboren.
Ab 1990 begann Anandajay für Yoga- und Meditationsdozenten
Weiterbildungen zu geben,
wobei er sich vor allem auf die
Reintegration der Spiritualität richtete.
Dies führte zum Entstehen der
'universellen Meditation' und dem 'universellen Yoga'.
(Dieser Yoga wurde in den Niederlanden zu einer anerkannten Yoga-Ausbildung.)
Der Begriff 'universell’
wurde gewählt, um anzugeben,
dass Wesentlichkeit für jeden, immer und überall,
bedingungslos zugänglich ist.
In 1995 entstand ein Retreat- und Ausbildungszentrum
in einem großen Bauernhof außerhalb Leens,
eines Dorfes im äußersten Nordwesten von den Niederlanden.
Das Yogazentrum in Groningen wurde zwei Jahre später
einer Schülerin übertragen.
Im Alter von 43 Jahren wurde ihm
während einer Meditation in Indien
der Name Anandajay 'zugerufen'.
Dies bedeutet frei übersetzt sowohl
'Segnungen des Herzens' als auch 'Hingabe'.
Das Annehmen dieses Namens
ging einher mit einem unermesslichen Gefühl von Licht und Weite,
das ihn tief berührte und innerlich mit enormer Stille erfüllte.
Diese Erfahrung nennt er
’The Light of Being’
Seither
bringt er alles, was er als 'The Light of Being' erfährt
und was er mit anderen teilen möchte,
in seinen Zusammenkünften zusammen.
Kennzeichnend
für den Umgang mit Anandajay ist,
dass er dich immer wieder erfahren lässt,
dass das Wesen des Daseins ganz einfach und völlig ungekünstelt ist.
Mit seinen zeitlosen Büchern und seinen CDs mit spiritueller Musik
lädt er dich immer wieder ein,
deine tiefe Anwesenheit wie eine Blüte aus dir herauswachsen zu lassen,
statt dich mit viel Mühe nach einer spirituellen Höhe zu kämpfen.
Von seiner Weltanschauung aus fragt Anandajay uns,
jeden Moment als eine auf dich persönlich zugeschnittene Botschaft anzunehmen,
in allem von einer ursprünglichen und barmherzigen Güte auszugehen
und unsere Entwicklung nur organisch und heilend stattfinden zu lassen.
Außerdem ist Spiritualität für Anandajay nur sinnvoll,
wenn sie die friedvolle Lebensqualität der Menschen
in diesem aktuellen Moment unterstützt und wahr sein lässt,
statt uns nur ein mögliches Ziel in der Zukunft zu versprechen.
Spiritualität ist für Anandajay die Krone auf das Menschsein.
Beide sind notwendig für diese Erfahrung
und deshalb sollte man sowohl den Mensch als auch seine tiefere Bestimmung
äußerst wertvoll und liebevoll behandeln.
Anandajay macht durch alle seine Einsichten immer wieder deutlich,
dass der wirkliche Wert des Lebens
ein ganz anderer ist als der, den die meisten durch ihr ’Überleben-Wollen’ kennen
und begleitet dich von da aus mit seinem ganzen Herzen
auf deinem Weg in diese andere, spirituellere und in dir schon anwesende Dimension.
Seit seiner Ehescheidung in 2002,
die von beiden als notwendig erfahren wurde,
um ihren eigenen stimmenden Weg gehen zu können,
übernahm seine Frau die in 1999 gegründete Yogaausbildung
und widmete Anandajay sich ausschließlich noch
an das Umsetzen seiner ’Light of Being’-Philosophie
in konkrete und unterstützende Praxismöglichkeiten
für diejenigen, die sich nach einem spirituellen und besinnlichen Leben sehnen,
das mit der Tiefe der Existenz verbunden ist.
Er wohnt seitdem in der ostbelgischen Eifel.
Die monatliche Zusammenkünfte 'Zuneigung durch Einsicht’
gibt er sowohl in seinem Zentrum in Belgien als auch in den Niederlanden.
Sein Schwerpunkt bildet
das intensive Arbeiten mit Menschen.
Das findet er wichtiger als einmalige Begegnungen
mit großen Gruppen und die dazu gehörende Anonymität.
So können mehr Möglichkeiten
für einen tiefen persönlichen Kontakt entstehen
und ein intensiver Prozess des Unterrichts stattfinden
statt in Gleichgesinntheit 'stecken zu bleiben'.
Das Bedürfnis von Schülern
nach weiterreichender persönlicher und spiritueller Begleitung
oder um mit der Intention von 'The Light of Being'
zu leben und zu arbeiten,
stimulierte ihn, verschiedene intensive Programme zu entwickeln.
Eine seiner Schülerinnen
hat in 2005 in dem Weiler Hergersberg
für ihn das Gästehaus das 'Lighthouse’ errichtet,
so dass er dort seine Retreats (Einkehrtage)
und intensiven Programme geben konnte.
In den Jahren danach ließen sich mehrere Menschen
rundum Anandajay und dem 'Lighthouse’ nieder
und wurde das 'Lighthouse’ zunehmend intensiver genutzt,
zum Beispiel für die monatlichen 'Light of Being’-Kloosterwochen.
In 2007 kaufte eine andere Schülerin
das einzige andere Haus 200 Meter neben Anandajay
in diesem Tal, das ein Naturgebiet is.
Sie stellt dieses 'Buddha’-Haus ganz für seine Arbeit zur Verfügung.
Das 'Lighthouse’ in Hergersberg wurde schließlich
auf Wunsch der Gründerin durch Anandajay übernommen,
denn sie wünschte dieses Haus ganz an ihn
und die Besucher zu übertragen
und selbst nur noch Schüler zu sein.
Die Lebens- und Arbeitsräume,
die durch alle diese Ereignisse entstanden sind,
bilden eine warme und klare Basis,
in welcher Anandajay,
aus Dankbarkeit für den spirituellen Wert des Menschseins,
immer wieder die spirituelle Verbindung mit seinen Schülern aufnimmt.
Im Sommer von 2007 begann Anandajay 'Light of Being'-Initiationen
(Unterricht in den Ursprungsqualitäten bestimmter spiritueller Fähigkeiten)
zu geben an die Schüler,
die schon längere Zeit intensiv von ihm begleitet wurden.
Die aus den Initiationen resultierenden Tätigkeiten und Lehren,
die dann für berufliche oder persönliche Zwecke angewendet werden können,
geben diesen Schülern die Möglichkeit, an andere weitergeben zu können,
was sie durch die Arbeit von Anandajay selber so berührt hat.
Zur Zeit hat Anandajay seine 12 Initiationen übertragen
(LightAngel, Messenger, SoulPainting, HeartSinging, Yoga, Healing,
SacredDances, Meditation, PeaceBreathing, Massage, Prayers und Flowering)
und seine Schüler dazu ermutigt, den Wert dieser Initiationen weiter zu verbreiten.
Neben den Zusammenkünften 'Zuneigung durch Einsicht’,
das Intensive Programm, die 'Light of Being'-Klosterwochen
und andere Besinnungswochen,
gibt Anandajay für jede Initiationsform ein jährliches Retreat,
sodass die Verbundenheit mit der Essenz der Initiation lebendig bleibt.
In 2011 wird 'The Light of Being' ®
mit noch zwei neuen Häusern in Hergersberg erweitert,
sodass die 'Light of Being'-Lebensgemeinschaft
sich noch besser um seine Arbeit herum entwickeln
und ihm noch mehr Unterstützung geben kann.
Anandajay ist über alle diese Entwicklungen sehr froh.